| Vermögen | Stiftungsvermögen |
Die
Stiftung ist wirtschaftlich selbstständig und somit in ihren Entscheidungen
autonom. Mit der Anlage des Stiftungskapitals werden neben der Finanzierung
des laufenden Geschäftsbetriebes vor allem zwei Ziele verfolgt:
Einerseits gilt es, die Förderung der stiftungsrelevanten Vorhaben
kontinuierlich sicherzustellen, zum anderen muss das Stiftungskapital
in seinem realen Wert erhalten bleiben.Die auf Dauer ausgerichtete Existenz der Stiftung verbietet es grundsätzlich, dass die Projektförderung unter Zugriff auf das Stiftungskapital erfolgt. Für die finanzielle Förderung von Projekten werden ausschließlich die laufenden Erträge aus einer Vermögensbewirtschaftung eingesetzt. Das Stiftungsvermögen muss gegen Risiken wie etwa eine inflationsbedingte Selbstentwertung geschützt werden. Dies geschieht durch die - im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben mögliche - Bildung von Rücklagen aus einem Teil des Jahresertrages. Dies allein würde jedoch nicht ausreichen. Die notwendige Vermögensanlage basiert sowohl auf verzinslichen Wertpapieren als auch auf so genannten Substanzwerten wie z.B. Aktien. Jene sind es, die durch ihre kontinuierliche Wertentwicklung zusätzlich zur Vermögenserhaltung beitragen. Je breiter die einzelnen Risiken und damit auch Chancen durch die Wahl der Anlagen gestreut sind, umso gesicherter ist der Gesamterfolg. Die Stiftung nutzt somit den Effekt der Risikodiversifikation. Diese Anlagestrategie sichert der Stiftung eine erfolgreiche, sowohl ertragsorientiert als auch risikobewusst ausgerichtete Vermögensbewirtschaftung, die dem satzungsgemäßen Auftrag entspricht. Die Stiftung hat von Beginn an einen Vermögensbeirat eingerichtet, der die Stiftung bei der Entwicklung ihrer Anlagestrategie als auch bei der Bewertung der Ergebnisse aus der Vermögensverwaltung berät. |