Hermann Hauser Guitar Foundation
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NEUE KOMPOSITION: "Prologue” by Boris Yoffe

Unter dem Arbeitstitel „Prologue“ entsteht eine neue Produktion mit dem Petersburger Komponisten Boris Yoffe. Yoffes Beziehung zur Gitarre ist eng mit seiner Herkunft verbunden: „Ich habe die Gitarre als ein Instrument von Liedermachern in Russland kennengelernt. Sie spielten Gitarre in den Küchen und sangen dazu Lieder, welche sich kritisch mit den politischen- und gesellschaftlichen Umständen in Russland beschäftigten.“

Boris Yoffe ist 1968 in Petersburg geboren. 1976 erster Geigenunterricht. 1979 Kompositionsunterricht bei G. Metallidi und S. Bilimov. Private Studien führten ihn zu dem gefragten russischen Theoretiker Stratiewsky, bevor er an der Rimski-Korsakow-Musikhochschule seiner Heimatstadt das Diplom als Geiger und Violin-Pädagoge ablegte. Yoffe ist nicht nur ein sehr eigenwilliger Komponist. Er ist ein universeller Musiker: ein Instrumentalist und Dirigent, aber auch ein Theoretiker. Er beherrscht verschiedene kompositorische Stile, hat als Theaterkomponist in Petersburg, Tel-Aviv und Haifa gearbeitet und ist auch Autor von vielen erfolgreichen Arrangements und Bearbeitungen.

„Wer in die zumeist intime Klangwelt hinein horcht, die Yoffe in mitunter knappen Stücken – eine Vielzahl für Quartett, andere für gemischte Besetzungen mit Harfe, Bläsern und Streichern- entwirft, begegnet einer Musik äußerster Konzentration und Sensibilität. Dazu Wolfgang Rihm: „Sein Klangsinn ist außerordentlich, aber nicht im Sinne gefälliger Klanggewandung, sondern aus den Linienzügen heraus entwickelt.“

Sein Interesse gilt seit Jahren nicht nur der Komposition; sondern auch dem Verfassen von Essays zu musikalischen und philosophischen Fragen.

 

http://www.borisyoffe.de

NEW COMPOSITION: "Prologue” by Boris Yoffe

A new production with the Petersburg composer Boris Yoffe is currently underway and has been given the working title “Prologue.” Yoffe’s relationship with guitars is closely tied to his country of origin. “I first heard the guitar played as the instrument of songwriters in Russia. They played the guitar in kitchens and sang songs that critically addressed the political and social circumstances in Russia.”

Boris Yoffe was born in Petersburg in 1968. He received his first violin lessons in 1976, and in 1979 started taking composing lessons with G. Metallidi and S. Bilimov. As part of his private studies, Yoffe worked with the popular Russian music theorist Stratievsky and then graduated from Rimsky-Korsakov Music Academy in his hometown with a diploma as a violinist and violin teacher. Boris Yoffe not only is an idiosyncratic composer, but also a universal musician, who is equally skilled as an instrument player, a conductor, and a music theorist. He has mastered many composition styles, has worked as a theater composer in Petersburg, Tel Aviv, and Haifa, and has authored many successful arrangements and adaptations.

Those who listen to the mostly intimate world of sound that Yoffe creates with his short pieces–many of them for quartets, and others for mixed ensembles with harp, brass instruments and strings–encounter a world of extreme concentration and sensitivity. “His sense of sound is extraordinary, not in the sense of creating pleasant sound structures, but because of its polylinear development,” comments Wolfgang Rihm.

For years, Yoffe has divided his time between writing compositions and essays on musical and philosophical questions.

 

http://www.borisyoffe.de

NEUE KOMPOSITION: "TALKING TREES" by Enjott Schneider

Komposition: Enjott Schneider. Gespielt vom Gitarrenduo Duo Gruber & Maklar (Quintbassgitarre), Julia Mai / Wolfgang Berg (Viola), Thomas Ruge / David Hausdorf (Violoncello), Holger Herrmann (Kontrabass), Stefan Temmingh (Bassblockflöte). Das orchestrale Schaffen des renommierten Münchner Filmkomponisten Enjott Schneider ist vielfältig. Es umfasst sowohl die große sinfonische Form, sinfonische Tänze, Solokonzerte wie auch konzertante Versionen von orchestralen Soundtracks.

Klaus Wolfgang Wildner, Enjott Schneider, Christian Gruber und Peter Maklar arbeiten seit 3 Jahren gemeinsam an dieser Produktion. Grundlage für die Kompositionen von Enjott Schneider sind zwei historische Quintbassgitarren, deren Klang als kraftvoll, melancholisch und impulsiv beschrieben werden kann. Die Instrumente aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, fanden in Gitarrenquartetten jener Zeit Verwendung. Die Quintbassgitarre eignet sich auch hervorragend als Soloinstrument bzw. im Kontext eines virtuosen Duos. Enjott Schneider komponierte 13 Interludien zum Keltischen Baumkalender. Die Interpretation erfolgt auf zwei original Hauser-Quintbassgitarren von 1922 und 1924 und einer 2008 neu gebauten Quintbassgitarre von Andreas Kirschner.

TALKING TREES erscheint Ende April 2009 bei Wildner Records.

Links:
www.enjott.com

Uraufführung „Talking Trees“ im Mai 2009
Musikalische Portraits zum Keltischen Baumkalender
Stadttheater Landsberg am 08.05.09 und 15.05.09, jeweils 19.00 Uhr

http://faszination-gitarre.de


NEUE KOMPOSITION: „EIN KLEINES REQUIEM“ by Kurt Schwertsik

"EIN KLEINES REQUIEM" ist eine Erinnerung an den spanischen Bürgerkrieg und besteht aus elf Sätzen: Leb wohl, Abreise, Vogel als Bote, Erinnerungen, Marche Boche, Ein verstecktes Lied, Wiederkehrender Traum, Ohnmächtiges Wüten, Sehnsucht, Capriccio und Die Glocken von Guernica. Es entstand in langjähriger Zusammenarbeit zwischen Eliot Fisk und dem Wiener Komponisten Kurt Schwertsik.

Kurt Schwertsik wurde 1935 in Wien geboren. Nach einem Studium an der Wiener Musikakademie nahm er in Köln und Darmstadt an Kursen von Stockhausen, Kagel, Nono, Leibowitz und Cage teil und orientierte sich an den Tendenzen der musikalischen Avantgarde. 1958 gründete er mit Friedrich Cerha das Ensemble für Neue Musik »die Reihe«, das am 22. März 1959 mit Werken von Boulez, Pousseur und Webern sowie mit Cerha als Violinist und Schwertsik als Hornist sein erstes öffentliches Konzert gab. Ab den 60er-Jahren wandte sich Schwertsik einer tonalen Musiksprache zu. 1962 erregte er mit einer Teilaufführung seiner Komposition Liebesträume für sieben Spieler Unmut beim Darmstädter Publikum, weil er sich tonaler Mittel bediente und auf Unterhaltungsmusik zurückgriff.

EIN KLEINES REQUIEM erscheint im Herbst 2009 bei Wildner Records. Eine Uraufführung des "KLEINEN REQUIEMS" fand am 04.11.2007 an der Hochschule für Musik und Theater, München statt.

 

Links:
de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Schwertsik


Stipendium für Narine Khachatryan

Mit Beschluss des Stiftungsrates der Hermann Hauser Guitar Foundation zum 26.06.2008, erhält die in München lebende Komponistin Narine Khachatryan ein 12monatiges Stipendium, welches sich auf die Geschäftsjahre 2008 und 2009 erstreckt.

Narine Khachatryan ist ein herausragendes Nachwuchstalent. Dies ergibt sich auch aus den zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien, die sie bereits erhielt.

Narine Khachatryan, geboren 1979 in Eriwan, Armenien, studierte von 1987 bis 1994 Klavier und Komposition an der Armen Tigranjan Musikschule und 1994 bis 1996 zusätzlich Musikwissenschaft an der Peter Tschaikowsky Musikschule. Von 1996 bis 2001 studierte sie am Konservatorium in Eriwan Komposition bei Edward Mirsojan und nahm 1999 in Halle an Meisterkursen bei Thomas Buchholz teil. 2003 bis 2005 absolvierte sie ein Aufbaustudium “Meisterklasse” an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Nach verschiedenen Auszeichnungen in Armenien erhielt sie 1999/2000 das Förderdiplom des Georg Friedrich Händel Preises in Halle, wo ihr preisgekröntes Werk Visionen vom Sur-Plus Ensemble für Neue Musik zur Erstaufführung gebracht wurde. Nach einem zehnmonatigen DAAD-Stipendium, wurde sie 2004 mit dem Förderpreis des Bialas Kompositionswettbewerbs in München ausgezeichnet. 2005 bekam sie vom Siemens Arts Program den Auftrag zu dem Stück Japanische Thankas für Tenor und Klavier.


Projekt "Gesellschaftliche Herausforderungen"
Die Hermann Hauser Guitar Foundation möchte die musikalische Erziehung bzw. Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in der Dritten Welt unterstützen.
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Project "Social Challenges"
Les défis sociaux